Kontaktgruppe Schwerhörige Cham und Umland

Die Kontaktgruppe für Schwerhörige Cham und Umland wurde im März 2003 von Frau Rosa Braun gegründet und bis April 2014 von ihr geleitet. Diese Gruppe für Erwachsene trifft sich jeden 2. Samstag im Monat von 15-17 Uhr im Haus am Klosterberg in Cham.

Seit April 2014 wird die Gruppe von Martina und Martin Wagner als Doppelspitze geleitet. Das Ehepaar hat bereits im März 2014 eine Untergruppe für hörgeschädigte Kinder und ihre Eltern ins Leben gerufen. Treffpunkt dieser neuen Gruppe ist alle zwei Monate am letzten Samstag von 15-17 Uhr bei den Maltesern in Cham.

.Wir wollen Ansprechpartner sein sowohl für alle Betroffenen als auch deren Angehörige. Ob Familienmitglieder, Lehrer, Ausbilder oder Arbeitgeber, Vertreter aus Politik, Kirche und Vereine, sie alle können sich von Gruppenmitgliedern Informationen und Rat holen in Bezug auf Schwerhörigkeit.  Nur wer gut Bescheid weiß über die Besonderheiten im Umgang mit Hörgeschädigten kann auch gut damit umgehen. Wir wollen alle Interessierten informieren -  nicht nur über technische Hilfsmittel, sondern auch über den Umgang miteinander, damit eine gute Kommunikation möglich wird. 

Für die Kinder und Jugendlichen liegt uns besonders die Lärmprävention am Herzen, damit diese nicht die Schwerhörigen von morgen werden. Dafür haben wir umfangreiches Informationsmaterial erstellt und sind mit einer Ausstellung damit an die Öffentlichkeit gegangen.

Für medizinische Fachschulen und auch zu Fortbildung von Pflegekräften, bieten wir Schulungen an zum richtigen Umgang mit technischen Hilfsmitteln und über die richtige Betreuung von hörgeschädigten Patienten. Seniorengruppen können sich ebenso für einen Vortrag über Schwerhörigkeit, deren Probleme und Hilfe bei der Bewältigung, anmelden.

 

Um unser Ziel: die Inklusion auch schwerhöriger Menschen in unserer Gesellschaft, ohne Diskriminierung und Vorurteile, zu erreichen, legen wir besonderen Wert auf die vermehrte Installation induktiver Höranlagen in öffentlichen Räumen. Diese technischen Hilfsmittel ermöglichen uns mit T-Spule am Hörgerät bzw. am Cochlea Implantat (CI) gut zu verstehen. Der guten Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern auch im Hinblick auf die Aktivierung der T-Spule gilt unser Augenmerk.

Damit werden wir in Zukunft nicht nur passiv dabei sitzen, sondern können uns auch aktiv mit einbringen, damit wir wirklich dazuGEHÖREN. Um dies zu erreichen ist es uns auch wichtig, dass die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden im Hinblick auf die Finanzierung solcher Hörgeräte und Hörhilfsmittel, die unserem Bedarf entsprechen und die Behinderung nach Möglichkeit wirklich ausgleichen.